Nachlese zur Hallen DM der U20 | Leichtathletik in Horstmar
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Nachlese zur Hallen DM der U20

Henrik Lindstrot berichtet, wie er die Vorbereitungen auf die DM erlebt hat, erzählt vom Tag der Deutschen Meisterschaft und seinen gesammelten Erfahrungen.

Als ich bei den NRW Meisterschaften über die 1500m die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U20 ( 4:10 min ) in einer Zeit von 4:08 min unterboten hatte, war mir klar, dass meine Familie und ich nach Neubrandenburg fahren würden. Bei dem PSD Indoor Meeting konnte ich meine Bestzeit, die ich erst eine Woche zuvor aufgestellt hatte, noch einmal um fünf Sekunden verbessern. Ich rechnete Anfang des Jahres nicht damit die Norm zu schaffen. Mein Training war nicht dafür ausgelegt. Umso größer war die Freude. Schulfrei bekam ich für Freitag. Also machten wir uns um 6 Uhr morgens auf die 600 km lange Strecke Richtung Ostdeutschland. Mittags angekommen, erledigte ich meinen kleinen Trainingslauf ( 6 km ). Später besichtigten wir die Halle und holten die Startunterlagen ab. Da mein Vorlauf am Samstag schon um 10:30 Uhr stattfinden sollte, ging ich früh schlafen. Morgens um 6 war meine Nacht zu Ende. Ein kleiner Auftakt stand auf dem Programm, frühstücken und dann die Fahrt zur Halle. Dort angekommen erfuhr ich, dass die Vorläufe aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl abgesagt und alle 13 verbleibenden Athleten in den Endlauf aufgenommen wurden. Das war eigentlich mein Minimalziel: Den Endlauf erreichen. Für Sonntag musste ich die Spannung hoch halten: Ein kleines Training folgte. Sonntags war dann mein großer Tag. Den Auftakt konnte ich diesmal um 7:30 Uhr erledigen, da der Lauf um 12:20 Uhr war. So richtig aufgeregt war ich nicht, weil ich nur gewinnen konnte. Ich wollte Erfahrungen sammeln. Und so stellte sich der Lauf auch dar: Die ersten 1000m wurde taktisch gebummelt, die letzten 500m nur noch gesprintet. Anfangs konnte ich gut mithalten, doch zum Schluss merkte ich es in den Beinen. Mit dem 11ten Platz bin so weit zufrieden, denn ich bin 2ter der U18 geworden. Nun weiß ich, woran ich noch arbeiten muss.

Und jetzt freue ich mich erstmal auf Sindelfingen, wo am 7. März die nächsten Deutschen Meisterschaften (im Crosslauf) auf mich warten.