
Titel, Bestleistungen und internationale Perspektiven: Horstmarer Athleten überzeugt bei Westfälischen Hallenmeisterschaften
1. Februar 2026Bei den Deutsche U20 Jugendmeisterschaften in Sindelfingen am vergangenen Wochenende gingen mit Enno Kreimer und Max Wolgast auch zwei Horstmarer Athleten im Trikot der LG Brillux an den Start – und sorgten dabei für spannende Momente auf und neben der Bahn.
Starker Staffelauftritt mit dramatischem Ausgang
Gemeinsam standen Max Wolgast und Enno Kreimer in der 4×200-Meter-Staffel an der Startlinie. In der Meldeliste war das Quartett zunächst auf Rang 25 geführt. Mit einem engagierten Lauf gelang es dem Team jedoch, sich auf einen starken 22. Platz zu verbessern.
Für besondere Spannung sorgte allerdings die unmittelbare Nachbetrachtung des Rennens: Zunächst wurde die Staffel aufgrund eines vermeintlichen Wechselfehlers disqualifiziert. Die Enttäuschung war entsprechend groß. Doch mitgeschnittene Videos belegten eindeutig, dass kein Regelverstoß vorlag. Nach Prüfung wurde die Disqualifikation zurückgenommen und die gelaufene Zeit offiziell gewertet.
Mit 1:32,31 Minuten zeigte die Staffel eine überzeugende Leistung. Ein Blick auf die Ergebnislisten des Vorjahres unterstreicht die enorme Leistungsdichte in diesem Jahr: Diese Zeit hätte 2025 noch für Platz acht gereicht. Bemerkenswert zudem: Drei der vier Staffelathleten gehören sogar noch der U18 an – ein klares Zeichen für das große Potenzial des Teams in den kommenden Jahren.
Enno Kreimer auch über 60 Meter Hürden am Start
Neben dem Staffelrennen durfte sich Enno Kreimer auch über einen Einzelstart über 60 Meter Hürden freuen. Im stark besetzten Teilnehmerfeld ging er von Rang 37 der Meldeliste ins Rennen.
Im Lauf selbst lief jedoch nicht alles nach Plan. Enno touchierte die zweite und dritte Hürde, wodurch er nicht richtig in seinen Rhythmus fand und sein Potenzial nicht voll ausschöpfen konnte. Am Ende stoppte die Uhr bei 8,65 Sekunden. Trotz der kleinen Fehler bedeutete dies eine Verbesserung um sieben Plätze auf Rang 30.
Entsprechend selbstkritisch, aber dennoch motiviert zeigte sich der junge Athlet nach dem Rennen:
„Der Lauf war nicht gut, weil ich bei der zweiten und dritten Hürde hängengeblieben bin. Sonst war das Gefühl, wieder bei einer DM laufen zu können, aber einfach wieder mega – und ich hab schon richtig Bock auf die Deutschen im Sommer.“






