
Horstmarer Leichtathleten überzeugen bei den Kreismeisterschaften
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15. Juni 2026Siege, Bestleistungen und wichtige Normen trotz schwieriger Bedingungen

Felix Uhlenbrock, Enno Kreimer, Marie Hellmann, Fenja Gude, Eva Deitmaring, Franziska Lenz, Jenna Haudek © Marcel Schwering
Bei den Westfälischen Meisterschaften in Gladbeck präsentierten sich die Horstmarer Leichtathleten, die für die LG Brillux Münster starten, in starker Form. Das wechselhafte Wetter mit immer wieder drehenden Winden stellte die Athletinnen und Athleten vor zusätzliche Herausforderungen. Umso bemerkenswerter sind die zahlreichen Top-Platzierungen, persönlichen Bestleistungen und erfüllten Qualifikationsnormen, die am Wochenende erzielt wurden.
Für den herausragenden Erfolg aus Horstmarer Sicht sorgte Enno Kreimer. Der Nachwuchssprinter gewann die Konkurrenz über 110 Meter Hürden souverän in 15,84 Sekunden und sicherte sich damit den Westfalenmeistertitel. Über 100 Meter lief er starke 11,09 Sekunden und belegte Rang vier. Aufgrund einer zu hohen Windunterstützung kann diese Zeit jedoch nicht als persönliche Bestleistung anerkannt werden. Gemeinsam mit seinen Staffelkollegen lief Kreimer außerdem die 4×100-Meter-Staffel der LG Brillux Münster in 42,13 Sekunden auf Platz zwei. Besonders erfreulich: Mit dieser Zeit wurde gleichzeitig die Norm für die Deutschen U23-Meisterschaften erfüllt.

Einen weiteren Titelgewinn gab es für die Frauenstaffel der LG Brillux Münster. Jenna Haudek und Marie Hellmann gehörten zum Quartett, das die 4×100 Meter in 47,30 Sekunden absolvierte und damit den Westfalenmeistertitel gewann. Gleichzeitig bedeutete die Zeit die Erfüllung der DM-B-Norm – ein wichtiger Schritt Richtung nationale Titelkämpfe.

Jenna Haudek überzeugte darüber hinaus auch in den Einzeldisziplinen. Über 100 Meter Hürden steigerte sie ihre persönliche Bestleistung auf starke 15,25 Sekunden und belegte Platz vier. Besonders bemerkenswert: Zur Norm für die Deutschen U20-Meisterschaften fehlten lediglich fünf Hundertstelsekunden. Über 100 Meter sprintete sie 12,55 Sekunden, im Dreisprung erreichte sie mit 11,62 Metern Rang vier.
Mehrere persönliche Bestleistungen durfte auch Marie Hellmann feiern. Über 100 Meter Hürden verbesserte sie sich auf 14,35 Sekunden und wurde Westfalen-Vizemeisterin. Ebenfalls Rang zwei erreichte sie über 100 Meter in persönlicher Bestzeit von 12,18 Sekunden. Im Dreisprung sprang sie mit 11,90 Metern ebenfalls zu einer neuen Bestleistung und erneut auf den Silberrang. Im Weitsprung komplettierte sie ihr starkes Wochenende mit 5,72 Metern und Platz vier.
In der weiblichen Jugend U16 war Jill Haudek gleich mehrfach im Einsatz. Über 100 Meter lief sie 13,59 Sekunden. Die 13,33 Sekunden über 80 Meter Hürden hätten eine persönliche Bestleistung bedeutet, aufgrund der zu starken Windunterstützung können sie jedoch nicht offiziell anerkannt werden. Gemeinsam mit Eva Deitmaring und ihren Staffelkolleginnen erreichte sie über 4×100 Meter in 52,33 Sekunden Platz sieben. Auch hier fehlten nur wenige Zehntelsekunden zur begehrten DM-Norm von 52,20 Sekunden.
Eva Deitmaring gehörte ebenfalls zur U16-Staffel und trug mit ihrem Einsatz zum siebten Platz in 52,33 Sekunden bei. Dass die Qualifikationsmarke nur um 13 Hundertstelsekunden verpasst wurde, zeigt das Potenzial des jungen Teams.
Über die Mittelstrecke wusste Jula Deiters zu überzeugen. Die Horstmarerin lief die 1500 Meter in persönlicher Bestzeit von 5:16,65 Minuten und belegte damit einen starken vierten Platz.
Auch Tom Wißmann stellte über 1500 Meter seine gute Form unter Beweis. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4:26,94 Minuten konnte er sich ebenfalls über eine deutliche Leistungssteigerung freuen.
Felix Uhlenbrock zeigte ein vielseitiges Wettkampfwochenende. Über 110 Meter Hürden sicherte er sich in 17,53 Sekunden den dritten Platz. Hinzu kamen 12,25 Sekunden über 100 Meter sowie Rang vier im Dreisprung mit 11,27 Metern.

Trotz der schwierigen äußeren Bedingungen mit wechselnden Windverhältnissen konnten die Horstmarer Athletinnen und Athleten zahlreiche Ausrufezeichen setzen. Besonders die Westfalenmeistertitel, mehrere Podestplätze, zahlreiche persönliche Bestleistungen sowie die erfüllten beziehungsweise nur knapp verpassten DM-Normen machen das Meisterschaftswochenende in Gladbeck zu einem vollen Erfolg.






