
Stadt Horstmar ehrt erfolgreiche Leichtathletinnen und Leichtathleten
1. Juli 2026
Horstmarer Quartett sammelt wertvolle DM-Erfahrungen in Wattenscheid
14. Juli 2026Horstmarer Leichtathleten auf nationaler Bühne

v.L.: Enno Kreimer, Jenna Haudek, Eva Deitmaring, Max Wolgast, Trainerin Fenja Gude
Mit der Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften der U18 und U23 im Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid haben Eva Deitmaring, Jenna Haudek und Max Wolgast einen weiteren Höhepunkt ihrer Leichtathletik-Karriere erlebt. Die drei Horstmarer starteten im Trikot der LG Brillux Münster und präsentierten sich auf nationaler Bühne mit starken Leistungen.
Bereits am Freitag waren alle drei in den 4×100-Meter-Staffeln im Einsatz. Eva Deitmaring ging für die weibliche U18 an den Start. Da die schnellste Sprinterin der Mannschaft aufgrund ihres Einzelstarts auf einen Staffeleinsatz verzichtete, war bereits vor dem Rennen klar, dass die starke Qualifikationszeit kaum zu erreichen sein würde. Entsprechend lief das Quartett rund eine Sekunde langsamer als in der Qualifikation ins Ziel, zeigte aber eine geschlossene Mannschaftsleistung und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem nationalen Niveau.
„Es ist einfach so cool, bei einer DM zu laufen. Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich und gibt einem die Motivation, immer weiter zu trainieren“, fasste Eva Deitmaring ihre Eindrücke zusammen.
Für einen Leistungssprung sorgte die Staffel der männlichen U18 mit Max Wolgast als Startläufer. Das Quartett steigerte seine persönliche Bestzeit von 43,91 auf 43,40 Sekunden und belegte damit den 11. Platz unter 20 Mannschaften.
Noch erfolgreicher verlief der Wettkampf für Jenna Haudek in der weiblichen U23. Gemeinsam mit ihren Staffelkolleginnen lief sie in 46,74 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung. Der fünfte Platz unter 18 Staffeln bedeutete zugleich die Bestplatzierung der drei Horstmarer Athleten. Darüber hinaus bestätigte das Quartett mit dieser Zeit die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer.
Am Sonntag war Max Wolgast zudem im Stabhochsprung der U18 gefordert. Wechselnde Windverhältnisse erschwerten den Springern den Wettkampf. Der Horstmarer zeigte sich davon zunächst unbeeindruckt und überquerte alle Höhen von 4,10 bis 4,45 Metern jeweils im ersten Versuch. Erst an seiner Bestleistung von 4,60 Metern war Endstation. Nach drei Fehlversuchen blieb es bei 4,45 Metern, die ihm einen guten 11. Platz einbrachten – dieselbe Platzierung, die er bereits mit der Staffel erreicht hatte.
Für das Horstmarer Trio war der Auftritt bei den nationalen Titelkämpfen nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die Motivation für die kommenden Aufgaben geben dürfte.






